Basílica de San Pedro

Katholisch Lima, Lima, Perú
Basílica de San Pedro — Katholisch — Lima, Lima

Contacto y horarios

Teléfono

+5114283010

Allgemeine Informationen

Denomination

Katholisch

Adresse

Jirón Antonio Bazo Col. Quinta Olavide
Lima, Lima, Perú
C.P. 15011

Standort

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Standortdaten: © OpenStreetMap contributors über LocationIQ | Visualisierung: Google Maps

Anfahrt

Adresse: Jirón Antonio Bazo Lima, Lima, Perú

Über Basílica de San Pedro

📜 Geschichte

Die Geschichte der Basilika und des Konvents von San Pedro beginnt im Jahr 1568, als die Jesuiten in Peru ankamen und vorübergehend von den Dominikanern aufgenommen wurden. Im selben Jahr wurde ein erstes, bescheidenes Gotteshaus auf einem Grundstück von 150 Fuß Breite und 30 Fuß Tiefe errichtet. Am 30. Juni 1569 wurde ein zweites Gebäude an der Stelle eingeweiht, an der sich heute die Capilla de la Penitenciaría befindet. Die heutige Struktur, die dritte an diesem Standort, wurde 1638 in einer vom Vizekönig Conde de Chinchón geleiteten Zeremonie geweiht, an der 160 Priester der Gesellschaft Jesu teilnahmen. Der Entwurf folgte dem Vorbild der Kirche Il Gesù in Rom, und die Pläne wurden von Pater Nicolás Durán Mastrilli mitgebracht, als er zum ersten Rektor des Colegio Máximo de San Pablo de Lima ernannt wurde. 1972 erklärte Peru sie zum Kulturerbe der Nation, und 1991 wurde sie in das historische Zentrum von Lima integriert, das von der UNESCO mit der Referenznummer 500 als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Die Gesellschaft Jesu verwaltet den Tempel seit seiner Gründung ununterbrochen.

🏛️ Architektur

Die Fassade des Tempels entspricht einer neoklassizistischen Komposition mit Portalen aus Stein und einem hohen, ebenfalls aus Stein bestehenden Sockel, während das Innere vollständig barocke Merkmale aufweist. Der Bau wurde von Bruder Martín de Aizpitiarte, S.J., durchgeführt, wobei der Entwurf der Kirche Il Gesù in Rom als direktes Vorbild diente. Der Grundriss ist in drei Schiffe gegliedert, die durch Pilaster mit Triglyphen- und Metopen-Gesimsen getrennt sind. Die Gewölbe und Wände wurden mit Ziegeln errichtet, die mit Kalkmörtel verbunden waren, eine Technik, die dem Gebäude bemerkenswerte strukturelle Festigkeit verlieh. Eine Kuppel krönt die Vierung; darüber befindet sich die lateinische Inschrift «Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam, et portae inferi non praevalebunt adversus eam». Das Ensemble verfügt über zehn Seitenkapellen, die mit geschnitzten Altären, Ölgemälden und Fliesenverkleidungen geschmückt sind. Im Chor ist eine große Pfeifenorgel erhalten. Unter dem Boden des Tempels erstrecken sich Krypten und Katakomben. Drei Eingangstore führen in das Gebäude; das Haupttor ist in der Regel geöffnet, während die Seitentore während der Karwoche und bei feierlichen Anlässen geöffnet werden. Der jesuitische Künstler Bernardo Bitti trug maßgeblich zur Innenausstattung des Ensembles bei.

⭐ Wissenswertes

Die Basilika und der Konvent von San Pedro nehmen einen zentralen Platz im religiösen Leben von Lima ein. Die Gesellschaft Jesu, die sie seit dem 16. Jahrhundert verwaltet, hat sie zum Nationalheiligtum des Heiligsten Herzens Jesu ernannt, ein Titel, der ihre Hauptverehrung definiert. Seit 1878 findet jährlich am letzten Sonntag im Juni eine Prozession des Heiligsten Herzens statt, eine Tradition, die seit fast eineinhalb Jahrhunderten ununterbrochen fortgeführt wird. Der Tempel beherbergt Glocken von historischem Wert: die sogenannte «Agustina», im Volksmund als «Abuelita» bekannt, gilt als die älteste in Peru, und die sogenannte «Grande» wiegt 100 Quintales. Zwischen 2001 und den folgenden Jahren finanzierte die Agencia Española de Cooperación Internacional die Restaurierung bedeutender Altäre, darunter die von San Francisco de Borja und San Ignacio de Loyola. Das Gebäude ist Teil des historischen Zentrums von Lima, das 1991 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, eine Auszeichnung, die seine internationale Sichtbarkeit erhöht hat. Auf nationaler Ebene stammt die Erklärung zum Kulturerbe der Nation aus dem Jahr 1972. Seine Lage drei Blocks vom Plaza de Armas entfernt macht ihn zu einem ständigen Bezugspunkt für alle, die das historische Herz der peruanischen Hauptstadt durchstreifen.

Der Tempel befindet sich im vierten Block der Jirón Azángaro, an der Ecke zur Jirón Ucayali, drei Blocks vom Plaza de Armas in Lima entfernt. Das Haupttor ist für Besucher geöffnet, die die zehn Seitenkapellen, die unterirdischen Krypten, die Pfeifenorgel im Chor und die Altäre besichtigen möchten, die fünf Jahrhunderte limenischer religiöser Kunst zusammenfassen. Der Besuch ermöglicht einen Einblick in den Einfluss der Gesellschaft Jesu auf die Architektur und die Frömmigkeit des Vizekönigreichs Peru.

✍️ Redaktion: María del Carmen Salazar · Zuletzt aktualisiert:
Informationen überprüft vom Redaktionsteam von EncuentraIglesias

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